Story

Wer sich nicht bewegt, wird dumm


Die Geschichte von der Seescheide

Die Seescheide (Ascidiade) hat nicht nur einen lustigen Namen, sondern ist ein Tier, das Wissenschaftler auf sich aufmerksam macht. Das kleine weiche Etwas stammt aus der Gattung der Manteltiere lebt im Meer und ist eine Art Mischwesen aus Tier und Pflanze (ja, das gibt's).

Bild: Kevskot, Pixabay
Bild: Kevskot, Pixabay

In seiner Kindheit und Jugend bewegt sich die Seescheide als Larve frei schwimmend durch den Ozean.

Im Erwachsenenalter wird die Seescheide schließlich sesshaft und sucht sich einen Platz, wo sie fortan bleibt; einen Felsen, ein Schiffswrack, eine Koralle oder etwas anderes, das ihr Halt gibt.  

 

Ist sie dann schließlich dort angekommen, gibt es auch schon nichts mehr zu tun für sie. 

Die Seescheide bleibt bis an ihr Lebensende an diesem Ort und bewegt sich nicht mehr fort.

 

Nur noch eine Sache: Nachdem sie ihren Alterswohnsitz bezogen hat, geschieht etwas Erstaunliches, was auch

die Hirnforscher zum Nachdenken bringt: Die Seescheide frisst ihr Hirn auf und mutiert vom Tier zur Pflanze.

 

Bei der sesshaften erwachsenen Seescheide ist die Hirnanlage vollkommen verschwunden. 

Die Schlussfolgerung der Forscher lautet demnach, auf den Punkt gebracht:

Wer sich nicht bewegt, wird dumm. 

Bild: Stocpic, Pixabay
Bild: Stocpic, Pixabay

Happiness is not a destination, it's a way to travel.

Juan de la Cruz

Was lernen wir von der Seescheide?


Möchtest Du zur 'dummen Pflanze' mutieren, dann höre auf, Dich zu bewegen! 

 

Etwas netter ausgedrückt: In Bewegung zu bleiben bringt uns weiter! In der Tat! Nicht nur körperlich, sondern insbesondere auch geistig und intellektuell. Körperlich in Bewegung zu bleiben unterstützt also unser Hirn dabei, möglichst lange gesund, wach und klar im Kopf zu bleiben. 

 

Die Entdeckung der Forscher geht aber noch weiter: 

Wir fördern nicht nur unsere geistig-mentale, sondern insbesondere auch unsere seelisch-emotionale Entwicklung, wenn wir unterwegs nicht. Nämlich immer dann, wenn wir an einen neuen, uns noch unbekannten Ort kommen. 

 

Jeder neue Raum bzw. jedes Feld, das wir erkunden, öffnet auch neue Räume in unserem Gehirn und in unserer Fähigkeit, die Welt wahrzunehmen. Ruck-Zuck werden neue Synapsen gebildet, unser Bewusstsein weitet sich und neue Erkenntnisse über die Zusammenhänge des Lebens stellen sich ein. 

 

Und das Schöne daran:

Es geschieht ganz von allein. Jeden Moment. Ohne unser Zutun.

Einfach, wenn wir im Sein bleiben, Herz, Hirn und Sinne für den Geist des Ortes öffnen.

 

In Resonanz mit dem gegenwärtigen Ort des SEINS.

Um Dich herum & und in Dir selbst!

Das ist RAUMREISEN.

Einmal im Jahr solltest Du einen Ort besuchen, an dem Du noch nie warst.

Dalai Lama

Bild: Free Photos, Pixabay
Bild: Free Photos, Pixabay

You are the Universe, expressing itself as a human as a little while.

Eckhart Tolle

Unsere Seele liebt neue Erfahrungen


Unsere Seele liebt neue Erfahrungen?

 

Und ob! Dafür ist sie hier und nimmt all diese Strapazen in kauf, die sich ihrer Unbegrenztheit, Freiheit und Leichtigkeit in den Weg stellen. Sie nimmt sich einen schweren trägen Körper als Vehikel, um sich hier auf Erden zu bewegen. Sie inkarniert, fleischt sich ein. Und dass das nicht immer ganz einfach ist für die Seelen,

haben wir bestimmt schon des öfteren erfahren.

 

Wir Menschen sind von Natur aus neugierige Wesen, einfach deswegen, weil unsere Seelen ziemlich gespannt sind auf diese irdisch-sinnlichen Erfahrungen, auf dem Planet der Menschen und voller Neugier auf alles, was es hier zu erforschen und zu erfahren gibt.

 

Wenn wir reisen, dann ermöglichen wir unserer Seele die unterschiedlichsten sinnlichen Erfahrungen, die sie so sehr liebt, zu machen. Wir unterstützen sie dabei, sich zu entfalten, zu entwickeln und so ganz nebenbei auch alten Karma-Shit los zu werden, um schließlich immer mehr ihrer aktuellen Bestimmung hier auf zu Erden folgen. 

 

Und letzten Endes: Mit jeder Reise auf unserer wundervollen Mama-Gaia tragen wir zum Erhalt und zur Entwicklung der Menschheit bei. Das ist doch auch ein schöner Gedanke, oder?

Das Reisen führt uns zu uns selbst zurück.

Albert Camus